KLETTERSTEIGE

KLETTERSTEIGE

Adrenalin und mehr .....

Touren mit der Ski + Wanderabteilung des Turnvereins Neuenburg am Rhein

Hier möchte ich Euch einige Klettersteige vorstellen:
Die nachfolgenden Links bringen Euch an die entsprechenden Textstellen, TOP wieder hierher zurück!
 

SCHWEIZ:

Andermatt: Via Ferrata Diavolo

Der ideale Anfänger und Einsteiger - Klettersteig hoch über der Schöllenen-Schlucht bei Andermatt (1.436 m). Der Steig führt gut versichert (Schwierigkeit K2) auf den Tüfelstalboden (1.860 m).

Zustieg: Parken in Andermatt. Man wandert durch die (abgasverpestete) Lawinenverbauung (Autotunnel) in 15 Minuten bis zum Denkmal des russischen Generals Suworow. Dort kann man das Kletterzeugs übersteifen, denn nun geht´s für 90 Minuten in die Senkrechte.

Der Steig heißt "Diavolo", weil die Urner vor über 500 Jahren beim Bau einer Brücke über die Schlucht der Reuss sogar den Teufel um Beistand baten, was dieser auch gerne annahm, er forderte jedoch die Seele des ersten, der die Brücke betreten sollte. Die Urner willigten ein, schickten jedoch als erstes eine Geiß über die Brücke, was den Teufel derart erboste, dass er einen riesigen Stein nach den Urnern schleudern wollte. Das hatte er nicht geschafft, und er lies den Stein einfach stehen ...... doch das ist eine andere Geschichte. Man kann den "Teufelsstein" heute noch besichtigen.

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Meiringen: Tälli-Klettersteig

Anfahrt: Brünigpass - Meiringen - Innertkirchen

Zeit: August 2002

Wir kamen an diesem Tag direkt vom „Fürenalp"-Klettersteig und wollten auf der Tällihütte übernachten. Vom Parkplatz Birchlaui (1.570 m) (Achtung Mautstraße) erreicht man die Tällihütte in etwa 25 - 30 Minuten zu Fuß.

Der Tälli-Klettersteig ist der erste Klettersteig in der Schweiz und die Tällihütte (1.720 m) ist der ideale Ausgangspunkt. Sie ist sehr klein, hat nur 24 Schlafplätze und man muss frühzeitig buchen.

 

Der Steig hat eine Höhendifferenz von 600 m, es sind 1300 m Stahlseile und 78 m Leitern eingebaut. Da man zum Schluss wieder bei der Tällihütte vorbeikommt, kann man alle Ausrüstungsgegenstände die man nicht benötigt in der Hütte zurücklassen!

Nach einem guten Frühstück gingen wir bei schönstem Sommerwetter um 8.40 Uhr von der Hütte los. Nach etwa 45 Minuten waren wir am Einstieg und der erste Teil des Klettersteiges verlief ganz gut. Die meiste Zeit geht man auf grasbewachsenen Bändern. Nach der Vesperpause in einer großen „Höhle" wird das Gelände ausgesetzter und steiler und wir nahmen die Leitern und Übergänge fast im Laufschritt. Nach 3,5 Stunden waren wir am Gipfel - M auf 2.560 m.

Ja richtig, es ist kein Kreuz, sondern ein „M" für Meiringen auf dem Gipfel montiert. Wir stimmten ab, wo es lang gehen sollte, denn der Rückweg ist sehr langwierig und geht sausteil bergab. Wir stiegen dann nicht nochmal in den Klettersteig ein sondern nach hinten ins Gental (2.020 m) ab.
Nach weiteren 3,5 Stunden waren wir über das Sätteli (2.119 m) kommend wieder an der Tällihütte. Es war ein Super - Wochenende!

Hier gehts zur Homepage der Tällihütte.

Daten: Schwierigkeit: K3, Gipfel: Gadmerflue 2.450 m,

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Engelberg: Fürenalpfluh

Anfahrt: Luzern - Engelberg

Zeit: August 2002

Die Autos stellten wir an der Talstation der Fürenalpbahn ab. Zu Fuß ging es jetzt weiter bis zur Alm „Herrenrütti". Dort befindet sich kurz unterhalb der Einstieg zum Klettersteig (Tip: Es ist vorteilhafter, wenn man auf der geteerten Fahrstraße marschiert, weil man dann linker Hand den Einstieg –bei einem weiteren Parkplatz- leichter findet). Ab ca. 11 Uhr waren wir im Klettersteig.
 Gleich der Einstiegskamin mit seinen ungewöhnlichen T-förmigen Stiften hatte es in sich. Unter dem „Füdle" hat man jetzt nur noch Luft. Wenn man durch die Beine nach unten blickt sieht man nur noch das senkrecht unter einem liegende Dach der Alm „Herrenrütti".  
In lustiger Kletterei ging es extrem ausgesetzt am „Wandgeist" vorbei bis zum Ende des ersten Teiles, wo plötzlich eine rote Bank stand. Hier konnte man gemütlich vespern.
Zu Beginn des zweiten Teiles kam ein „Götterquergang" den man gebückt oder „hinter" dem Seil queren musste (mittlerweile ist dieser Punkt etwas entschärft, da man das Seil straffer gezurrt hat. Man kann jetzt auf den Stiften stehend sauber entlanghangeln, naja, gute Bizeps braucht es schon).

Schon von Weitem sah man jetzt die „schreckliche" Strickleiter. Plötzlich waren wir da und es war der Oberhammer! Frei und senkrecht aufgehängt, eine ca. 25 m lange Stahlseilkonstruktion, die rechts ein Geländerseil hatte, welches etwa alle 5 m eingeschlauft war. Ganz toll gemacht! Das Ganze schwankte ziemlich und man hatte immer das Gefühl, jeden Moment aus der Wand zu fliegen (die Strickleiter möchte ich bei Sturm nicht machen müssen)! Der Rucksack löst sich langsam vom Rücken, die Arme werden immer länger, die Finger umklammern die Tritte krampfhaft. Das Umklicken der Karabiner fällt immer schwerer, da man ja eine Hand loslassen muss.

 

Aber als man oben wieder auf den Felsen gekrabbelt war und festen Boden unter den Füßen hatte, war es schade, dass es schon vorbei war. Jetzt geht es nur noch einige Meterchen und man erreicht die Almwiese und kurz darauf die Bergstation.

Wir waren wie verabredet pünktlich um 14 Uhr an der Bergstation mit dem „Fürenbeizli". Von der Wirtin gab es für alle einen Gratis-Vitamindrink (Tip: Den Klettergurt nicht am letzten Stahlseil ablegen, sondern noch die 10 Minuten Marsch über die Almwiese bis auf die Gasthausterrasse anbehalten - die Bedienung reagiert dann sofort). Echt lieb! (PS. 2004 gabs diese nette Geste leider nicht mehr!? Schade!) Nach feinem Zwetschgenkuchen und Kaffee schwebten wir mit der Gondel wieder bergab und bewunderten unsere senkrechte Wand, die wir eben durchstiegen hatten. (Noch n Tip: Die Gondelfahrt bezahlt man erst beim Aussteigen an der Talstation. Dort nicht vergessen, eine Ausfahrtsmünze für die Parkplatzschranke zu verlangen. Diese erhält man dann kostenlos!)

Hier gehts zur Homepage des Klettersteiges Fürenalpflue (mit Bild vom "Wandgeist").

Einfach auf das Foto klicken, um die Bilder der Tour 2004 abzurufen !

(Die Dia-Show an der linken Navi-Leiste anwählen)

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SCHWEIZ:

Engelberg: ZITTERGRAT

 

Anfahrt: wie vor 

Zeit: Juli 2005


Dieses Bild stammt von der Homepage: www.klettersteig.de
Der untenstehende Text stammt aus meinem eigenen Eintrag bei www.via-ferrata.de

Ausgangspunkt:Brunnihütte an der Bergstation der Brunnibahn in Engelberg

Tour: Von der Brunnihütte (1860 m) in 5 Min. zum Einstieg des im Juli 2005 neu angelegten (schwierigen) Klettersteiges auf das Brunnistöckli 2030 m, 1 bis 1,5 Std. Bislang war der Zugang ebenfalls über einen (leichten, auch mit Kindern machbaren) Klettersteig incl. 2 Hängebrücken möglich.

Charakter: Schwierig, mit zwei überhängenden Stellen, direkt über dem "Herzlisee" mit dutzenden von Zuschauern. Oftmals senkrechtes Stahlseil. Stifte und Stahlbügel manchmal ganz schön weit auseinander. Eine kurze Querung mit Bizepstest. Der Übergang zum Klettersteig "Rigidalstock" dauert vom Brunnistöckli ca. 1 Std.
Da wir mit den Mountainbikes von Engelberg auf die Brunnihütte gestrampelt sind, waren wir mit Radhelm im Steig unterwegs. Unbedingt den "Kitzelpfad" um den Herzlisee als Wellness-Abschluss einplanen!

Dauer: Zittergrat 1 Std., Brunnisteig 1 Std., Rigidalstock 3 Std.

Schwierigkeit: Schwer

Noch mehr Eindrücke und Infos erhält man im Pixum-Fotoalbum dieser Klettersteigtour, einfach hier klicken, um die Bilder der Tour 2005 abzurufen !!

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Glarus: Braunwald-Klettersteige

 Mehr als jeder Bericht sagen Bilder, deshalb einfach hier klicken, um die Bilder der Tour 2003 abzurufen !!

 (Die Bilder liegen bei Pixum. Um die Bildbeschreibungen zu sehen, immer das nächste Foto von Hand weiterklicken!)

Schwierigkeit: K3, der letzte Teil K5 (!), mehrere Ausstiegsmöglichkeiten. Kleine Schutzhütte (für Gewitter) vorhanden.

Gipfel: Eggstöcke 2.449 m, Startpunkt: Berggasthaus Gumen (1.901 m), zu erreichen über die Standseilbahn von Linthal (bei Glarus) aus. Im Ort Braunwald zur Bergbahn marschieren (ca. 10 Min.), von dort mit der Gondelbahn über das Berggasthaus "Grotzenbüel" (die älteste Sesselbahn direkt zum Berggasthaus Gumen hat den Betrieb leider 2005 eingestellt) und einer weiteren Sesselbahn "Seblen" zum Seblengrat (Achtung Mittagspause! Vorher erkundigen!) dann auf fast waagrechtem Bergwanderweg zum Gasthaus Gumen in ca. 10 Min. Von dort geht es noch einmal ziemlich steile 20 Minuten über den Gumengrat (2.043 m) zum Einstieg (2.140 m) in die Klettersteige.

Hier gehts zur Homepage der Klettersteige BRAUNWALD. Die Mitnahme der Situationsskizze wird empfohlen, um jederzeit zu wissen, welchen Ausstieg man wählen kann (bei aufziehendem Schlechtwetter oder bei Zeitknappheit). Die Merkblätter über Sicherheit, Wetter und Ausrüstung sind ebenfalls empfehlenswert. Schreibt Euch auch die Zeiten der LETZTEN Bahnfahrt auf!!!! Die Abstiege ziehen sich elendig lang!

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DEUTSCHLAND:

Franken: Hohenglücksteig und Norissteig

Berichte und Bilder folgen später!

 
 

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